Nächtlicher Blick auf den HuangPu-River und den 'Bund' von meinem Appartment aus
Samstag, 6. Dezember 2008
Mr. Yang und die westliche Musikkultur oder Mein Auto hat einen CD-Wechsler
maxx_s, 07:25h
Der chinesische Pseudo-Pop den ich bisher gehört habe ist grauenhaft, schlimmer fast als das westliche Celine-Dion-Gejammere. Dies mag ein vorschnelles Urteil sein, aber so ist nunmal mein erster Eindruck: komplett gegeneinander austauschbare einfache und flache Melodien dudeln ein ums andere Mal in schmalziger Sanftheit vor sich hin und sind mit völlig unverständlichen Texten versehen. Wie gesagt, grauenhaft.
Mr. Yang teilt diese Meinung nicht. Aber, und hier kommt die überraschende Wendung, er spielt diese Musik nicht, wenn ich im Auto bin - ist das nicht klasse? Seine Musik hört er nur, wenn ich nicht mit dabei bin. Er hat, woher auch immer, eine CD gefunden, auf der Englisch gesungen wird. Wie ungemein zuvorkommend und nett! Das einzige Problem ist, dass auch bei dieser Musik komplett gegeneinander austauschbare einfache und flache Melodien ein ums andere Mal in schmalziger Sanftheit vor sich hin dudeln (nur ist der Text hier halbwegs verständlich, wenngleich dies in keiner Weise einen Gewinn bedeutet). Mr. Yang spielt - mir zu liebe - nur diese CD. Betonung liegt auf "nur". Auf und ab. Mein täglicher Weg zur Arbeit dauert zwischen 30 und 45 Minuten; einfach. Je nach Verkehr muss ich also täglich fast zweimal komplett Mr. Yangs "Spezialmusik für Langnasen" ertragen. Nach zwei Wochen bin ich bereit, mir mein Trommelfell operativ entfernen zu lassen - wenn ich noch einmal Lied 4 hören muss, laufe ich Amok.
Ich besorge mir also einen DVD Rohling, um mir eine Musik DVD brennen zu können. Das DVD-System im Auto hat nämlich nicht nur kleine Bildschirme in den Kopfstützen, sondern auch noch die Beschriftung "DVD / CD / MP3 ..." auf dem Wechsler. Also schnell ein paar 100 Lieder (MP3) auf DVD gebrannt und bei der nächsten Autofahrt diese feierlich Mr. Yang überreicht. Er schaut erfreut, öffnet den Kofferraum und legt die DVD ein, während ich es mir im Rücksitz bequem mache, die Augen schliesse und mich nach über 2 Wochen ohne meine eigene Musik auf die Klänge von elektrischen Gitarren und heiseren Vocals freue. Die DVD benötigt ca. sieben Minuten zum Laden und schliesst diesen Vorgang mit "not readable" ab. Mr. Yang zuckt die Schultern und legt seine "Spezialmusik für Langnasen" auf. Bei Lied 4 angekommen schlage ich langsam aber kräftig wieder und wieder mit meinem Kopf gegen die Seitenscheibe meines Autos. Mr. Yang ignoriert mich freundlich.
Ok, ich gebe es zu, in Sachen Musik bin ich heikel. Es ist entweder Chopin, Beethoven oder ein anderer (instrumentaler) Klassiker oder es ist gleich Hard Rock bis Heavy Metal. Alles dazwischen ist zum grössten Teil inakzeptabel (Ausnahmen gibt es zwar durchaus, aber derer sind es wenige, Mr. Yangs CD ist leider wahrlich keine dieser Ausnahmen).
Ich nutze die nächste Gelegenheit um eine beschreibbare CD zu erstehen und brenne eine normale Audio CD, das kann jeder CD Spieler. 60 Minuten ehrlicher, guter Heavy Metal, mit der ein oder anderen klugen Melodie zwar, ja, aber auch mit genug Gitarre und Power. Mr. Yang legt ein und die Fahrt beginnt - der Verkehr ist heute sehr dicht, wie schön, wir werden lange unterwegs sein! Mr. Yang dreht, während der Wechsler wechselt, die Lautstärke nach oben. Sicherheitshalber dreht er noch etwas weiter auf und, da noch nichts zu hören ist ("Loading" steht auf der Anzeige - Mr. Yang kann kein Englisch) noch ein bisschen weiter. Die Anzeige wechselt von "Volume - Max." auf "Track 1 - 00:00" und das erste Lied beginnt.
Pantera - The Great Southern Trendkill. Mr. Yang schreit laut auf und reisst das Steuer hart nach rechts. In seinen Augen meine ich für einen kurzen Moment Todesangst zu erkennen - die Aktion zwingt unseren Nebenmann zum abrupten Spurwechsel und ermöglicht mehreren Passanten das Schauspiel einer Beinahekollision zweier am Spurwechsel mitbeteiligter Motorräder und einem Schwarm Hühner die Sekunden zuvor friedlich am Strassenrand grasten.
Das erste Stück auf der CD beginnt zugegebenermassen mit ein paar härteren Powerchords auf stark verzerrter Gitarre - damit (und "Volume - max.") hatte mein lieber Mr. Yang vermutlich nicht gerechnet. Erstaunlicherweise aber fängt er sich und das Auto bereits Augenblicke später, dreht sich um und lächelt, ja lacht fast. Ich grinse zurück, mein Mitleid hält sich in Grenzen und nach so langer Zeit bin ich einfach nur froh, gute Musik zu hören. Am nächsten Tag brenne ich 3 weitere CDs und überreiche sie dem unbeirrbar freundlich lächelnden Mr. Yang.
Mr. Yang hat sich übrigens an die Musik schnell gewöhnt. Er startet, immer wenn ich einsteige, die zuletzt gehörte CD an der gleichen Stelle an der wir aufgehört hatten. Ich vermute, er hört zwischendrin noch seine eigene Musik, was ja völlig in Ordnung ist. Immerhin stehen ihm noch 4 Plätze im Wechsler zur Verfügung, ich finde das ist eine faire Aufteilung.
Neulich, bei einem der besseren Stücke von Alter Bridge (oder war es Creed?) meine ich erkannt zu haben, wie Mr. Yang im Takt mitgewippt hat. Am Ende stellt sich noch heraus, dass ich seinen (guten) Musikgeschmack geweckt habe! Ein befriedigendes Gefühl. So, ich muss aufhören, es läuft gerade Metallicas "Enter Sandman" im Radio - hach, nee, ist ja meine CD.
Mr. Yang teilt diese Meinung nicht. Aber, und hier kommt die überraschende Wendung, er spielt diese Musik nicht, wenn ich im Auto bin - ist das nicht klasse? Seine Musik hört er nur, wenn ich nicht mit dabei bin. Er hat, woher auch immer, eine CD gefunden, auf der Englisch gesungen wird. Wie ungemein zuvorkommend und nett! Das einzige Problem ist, dass auch bei dieser Musik komplett gegeneinander austauschbare einfache und flache Melodien ein ums andere Mal in schmalziger Sanftheit vor sich hin dudeln (nur ist der Text hier halbwegs verständlich, wenngleich dies in keiner Weise einen Gewinn bedeutet). Mr. Yang spielt - mir zu liebe - nur diese CD. Betonung liegt auf "nur". Auf und ab. Mein täglicher Weg zur Arbeit dauert zwischen 30 und 45 Minuten; einfach. Je nach Verkehr muss ich also täglich fast zweimal komplett Mr. Yangs "Spezialmusik für Langnasen" ertragen. Nach zwei Wochen bin ich bereit, mir mein Trommelfell operativ entfernen zu lassen - wenn ich noch einmal Lied 4 hören muss, laufe ich Amok.
Ich besorge mir also einen DVD Rohling, um mir eine Musik DVD brennen zu können. Das DVD-System im Auto hat nämlich nicht nur kleine Bildschirme in den Kopfstützen, sondern auch noch die Beschriftung "DVD / CD / MP3 ..." auf dem Wechsler. Also schnell ein paar 100 Lieder (MP3) auf DVD gebrannt und bei der nächsten Autofahrt diese feierlich Mr. Yang überreicht. Er schaut erfreut, öffnet den Kofferraum und legt die DVD ein, während ich es mir im Rücksitz bequem mache, die Augen schliesse und mich nach über 2 Wochen ohne meine eigene Musik auf die Klänge von elektrischen Gitarren und heiseren Vocals freue. Die DVD benötigt ca. sieben Minuten zum Laden und schliesst diesen Vorgang mit "not readable" ab. Mr. Yang zuckt die Schultern und legt seine "Spezialmusik für Langnasen" auf. Bei Lied 4 angekommen schlage ich langsam aber kräftig wieder und wieder mit meinem Kopf gegen die Seitenscheibe meines Autos. Mr. Yang ignoriert mich freundlich.
Ok, ich gebe es zu, in Sachen Musik bin ich heikel. Es ist entweder Chopin, Beethoven oder ein anderer (instrumentaler) Klassiker oder es ist gleich Hard Rock bis Heavy Metal. Alles dazwischen ist zum grössten Teil inakzeptabel (Ausnahmen gibt es zwar durchaus, aber derer sind es wenige, Mr. Yangs CD ist leider wahrlich keine dieser Ausnahmen).
Ich nutze die nächste Gelegenheit um eine beschreibbare CD zu erstehen und brenne eine normale Audio CD, das kann jeder CD Spieler. 60 Minuten ehrlicher, guter Heavy Metal, mit der ein oder anderen klugen Melodie zwar, ja, aber auch mit genug Gitarre und Power. Mr. Yang legt ein und die Fahrt beginnt - der Verkehr ist heute sehr dicht, wie schön, wir werden lange unterwegs sein! Mr. Yang dreht, während der Wechsler wechselt, die Lautstärke nach oben. Sicherheitshalber dreht er noch etwas weiter auf und, da noch nichts zu hören ist ("Loading" steht auf der Anzeige - Mr. Yang kann kein Englisch) noch ein bisschen weiter. Die Anzeige wechselt von "Volume - Max." auf "Track 1 - 00:00" und das erste Lied beginnt.
Pantera - The Great Southern Trendkill. Mr. Yang schreit laut auf und reisst das Steuer hart nach rechts. In seinen Augen meine ich für einen kurzen Moment Todesangst zu erkennen - die Aktion zwingt unseren Nebenmann zum abrupten Spurwechsel und ermöglicht mehreren Passanten das Schauspiel einer Beinahekollision zweier am Spurwechsel mitbeteiligter Motorräder und einem Schwarm Hühner die Sekunden zuvor friedlich am Strassenrand grasten.
Das erste Stück auf der CD beginnt zugegebenermassen mit ein paar härteren Powerchords auf stark verzerrter Gitarre - damit (und "Volume - max.") hatte mein lieber Mr. Yang vermutlich nicht gerechnet. Erstaunlicherweise aber fängt er sich und das Auto bereits Augenblicke später, dreht sich um und lächelt, ja lacht fast. Ich grinse zurück, mein Mitleid hält sich in Grenzen und nach so langer Zeit bin ich einfach nur froh, gute Musik zu hören. Am nächsten Tag brenne ich 3 weitere CDs und überreiche sie dem unbeirrbar freundlich lächelnden Mr. Yang.
Mr. Yang hat sich übrigens an die Musik schnell gewöhnt. Er startet, immer wenn ich einsteige, die zuletzt gehörte CD an der gleichen Stelle an der wir aufgehört hatten. Ich vermute, er hört zwischendrin noch seine eigene Musik, was ja völlig in Ordnung ist. Immerhin stehen ihm noch 4 Plätze im Wechsler zur Verfügung, ich finde das ist eine faire Aufteilung.
Neulich, bei einem der besseren Stücke von Alter Bridge (oder war es Creed?) meine ich erkannt zu haben, wie Mr. Yang im Takt mitgewippt hat. Am Ende stellt sich noch heraus, dass ich seinen (guten) Musikgeschmack geweckt habe! Ein befriedigendes Gefühl. So, ich muss aufhören, es läuft gerade Metallicas "Enter Sandman" im Radio - hach, nee, ist ja meine CD.
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double m,
Freitag, 12. Dezember 2008, 09:19
Hi Max...
Servus China-Max,
ist ja zum wegschmeissen, dein Blog. Aber irgendwie kommen mir die einzelnen Phasen der 'Eingliederung' ziemlich bekannt vor mit meinem Aufenthalt in Spanien:
Phase 1) Alles super und interessant (man lacht über die kleinen Ungereimtheiten). Ahhh jetzt hab ichs.
2) Ich muss die Sprache lernen, ich will ja was mitnehmen und ich will mal was unternehmen und ich will mehr verstehen...
3) Man hat sich einigermaßen zurecht gefunden, weiß wo man Augustiner und Lebrkäse bekommt (obwohls nicht schmeckt..), kennt auch ein paar Leute und denkt alles super, aber dann...
4) Man will an der Gesellschaft teilnehmen und versucht z.B. Bus zu fahren, aber man ist eben nicht in Dtld. Der Fahrplan hängt nur im Schaukasten, damit die wartenden Leute was zu lesen haben. Da platzt einem einfach mal der Kragen. Ständig stolpert man über solche Sachen, kein Strom, kein Telefon, kein Wasser , kein xyz.
5) Man sediert sich mit Alkoholischem.
6) Man wiederholt Phase 4) und steigert sich bis Phase 5) wieder hinein. An guten Tagen erreicht man Phase 6):
6) Man versucht sich mit bekannten Sachen zu umgeben anstatt mit Alkohol. Hilft aber nur bedingt, weil man will ja was sinnvolles tun also zürück zu 4) und 5). Kann man dann langsam die Sprache und kennt ein paar Leute kommt Phase 7)
7) Party, man nimmt an Festen aller Art teil und ist der letzte der heimgeschickt werden muss. Man hat ja Zeit. Nach mehrmaligem Durchlauf von 4), 5) und 6) und Glücklichen 7) Momenten (man muss halt jemanden kennen der einen mitzieht) landete man vielleicht irgendwann bei 8)
8) Man arrangiert sich und kennt die kleinen und größeren Kulturellen Probleme die einem auf den Sack gehen, aber mit Rückfällen zu 5) kommt man ganz gut zurecht.
Weiter bin ich in Spanien nicht gekommen.
Kannst ja mal Deine Phasen analysieren, kann ja ganz anderes sein in China oder auch bei Dir.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und wir freuen uns auf deine Neuigkeiten!
Matthias und seine Bande
PS: Bei uns ist alles fit. Seit 7.11 schlafen wir in unserem neuen Traumhaus. Garten bauen wir erst nächstes Jahr;-), Zetti: mach halt nen See draus! Sonst wirds nicht langweilig mit einer berufstätigen Frau, einem Neubau und zwei Kindern kurz vor Weihnachten und vielen anderen Projekten.
ist ja zum wegschmeissen, dein Blog. Aber irgendwie kommen mir die einzelnen Phasen der 'Eingliederung' ziemlich bekannt vor mit meinem Aufenthalt in Spanien:
Phase 1) Alles super und interessant (man lacht über die kleinen Ungereimtheiten). Ahhh jetzt hab ichs.
2) Ich muss die Sprache lernen, ich will ja was mitnehmen und ich will mal was unternehmen und ich will mehr verstehen...
3) Man hat sich einigermaßen zurecht gefunden, weiß wo man Augustiner und Lebrkäse bekommt (obwohls nicht schmeckt..), kennt auch ein paar Leute und denkt alles super, aber dann...
4) Man will an der Gesellschaft teilnehmen und versucht z.B. Bus zu fahren, aber man ist eben nicht in Dtld. Der Fahrplan hängt nur im Schaukasten, damit die wartenden Leute was zu lesen haben. Da platzt einem einfach mal der Kragen. Ständig stolpert man über solche Sachen, kein Strom, kein Telefon, kein Wasser , kein xyz.
5) Man sediert sich mit Alkoholischem.
6) Man wiederholt Phase 4) und steigert sich bis Phase 5) wieder hinein. An guten Tagen erreicht man Phase 6):
6) Man versucht sich mit bekannten Sachen zu umgeben anstatt mit Alkohol. Hilft aber nur bedingt, weil man will ja was sinnvolles tun also zürück zu 4) und 5). Kann man dann langsam die Sprache und kennt ein paar Leute kommt Phase 7)
7) Party, man nimmt an Festen aller Art teil und ist der letzte der heimgeschickt werden muss. Man hat ja Zeit. Nach mehrmaligem Durchlauf von 4), 5) und 6) und Glücklichen 7) Momenten (man muss halt jemanden kennen der einen mitzieht) landete man vielleicht irgendwann bei 8)
8) Man arrangiert sich und kennt die kleinen und größeren Kulturellen Probleme die einem auf den Sack gehen, aber mit Rückfällen zu 5) kommt man ganz gut zurecht.
Weiter bin ich in Spanien nicht gekommen.
Kannst ja mal Deine Phasen analysieren, kann ja ganz anderes sein in China oder auch bei Dir.
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und wir freuen uns auf deine Neuigkeiten!
Matthias und seine Bande
PS: Bei uns ist alles fit. Seit 7.11 schlafen wir in unserem neuen Traumhaus. Garten bauen wir erst nächstes Jahr;-), Zetti: mach halt nen See draus! Sonst wirds nicht langweilig mit einer berufstätigen Frau, einem Neubau und zwei Kindern kurz vor Weihnachten und vielen anderen Projekten.
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andreas.koellnberger,
Dienstag, 16. Dezember 2008, 10:50
auf gut Deutsch: Bayern 1
Servus Max,
als ich gestern mit dem Taxi vom Flughafen geholt wurde, musste ich an deine Geschichte denken und schmunzeln, wenn es nicht so traurig gewesen wäre: die ganze Fahrt Bayern 1. Und Burghausen ist ein Stücken weg vom Schuss - äh - Flughafen. "Ich brauch nichts anderes zum Weihnachtsfeeest - wenn du nur bei mir biiiist, klingeling...". Wenn ich den Michael Schorsch höre könnte ich in die Rücksitzlehne beissen. Gut, ob's jetzt Panterra mit Volumenregler auf 0 sein muss, ist jetzt was anderes. Trotzdem super lustig und vermutlich extrem laut. An deiner Stelle würde ich's aber nicht übertreiben mit Speedmetal, sonst läuft dein Fahrer noch irgendwann Amok.
Viele Grüße und bis Januar!!!!
Andi
als ich gestern mit dem Taxi vom Flughafen geholt wurde, musste ich an deine Geschichte denken und schmunzeln, wenn es nicht so traurig gewesen wäre: die ganze Fahrt Bayern 1. Und Burghausen ist ein Stücken weg vom Schuss - äh - Flughafen. "Ich brauch nichts anderes zum Weihnachtsfeeest - wenn du nur bei mir biiiist, klingeling...". Wenn ich den Michael Schorsch höre könnte ich in die Rücksitzlehne beissen. Gut, ob's jetzt Panterra mit Volumenregler auf 0 sein muss, ist jetzt was anderes. Trotzdem super lustig und vermutlich extrem laut. An deiner Stelle würde ich's aber nicht übertreiben mit Speedmetal, sonst läuft dein Fahrer noch irgendwann Amok.
Viele Grüße und bis Januar!!!!
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gartenbauer,
Mittwoch, 17. Dezember 2008, 17:26
Mein Auto hat kein CD-Wechseler
...oder: "ich habe gar kein Auto" (im Winter).
Nachdem die Sumpfdotterblumen blühen und die Babys schreien, dachte ich, ich nehm mal an einem 3-tägigen Seminar der BG Chemie teil. Abgesehen von den ersten beiden Punkten war auch ein klein wenig Nachdruck (Gefährdungsbeurteilung) des Gesetzgebers vorhanden. Also auf nach Maikammern eine Weltmetropole in der Nähe von Karlsruhe. Die Autoauswahl musste zwischen Golf II (aktuelles Winterauto) das aufgrund von fremden Bewohnern extrem nach Kloake riecht und Mercedes E Klasse getroffen werden, sprich war klar. Einziger Nachteil den Mercedes kaufte mein Vater und er braucht keine Musikanlage!! D.h. es existiert nur ein Laufwerk für das Navi (nicht Audio kompartibel). Errechnete Fahrzeit: 4 Stunden mit dem Stau in München waren es dann 5 (Durchschnittsgeschwindigkeit nach 2 Stunden Fahrt = 43 km/h, wahrscheinlich immer noch rasend schnell im Vergleich zu Shanghai?!). Als bekennender Radiohasser (Begründung siehe Max) war es eine reine Freude zwischen Weihnachtsklängen und dem bekannten TecHouseRapPopScheiß auszuwählen. Einziger Lichtblick war die Rockanntenne im kleinen Umkreis (ca. 30 km) von Augsburg, das ich aufgrund des dämlichen Staus und meiner gestressten Psyche auf dem Hinweg auch noch vergas.
Mit Tempomat und Distronic = westlicher Mr. Yang kann man sich getrost überwiegend dem Bildschirm widmen und hoffen durch ständiges hin und her springen zwischen allen gefundenen 20 Radiosendern die eine Computerspielwerbung zu finden, bei der eine E-Gitarre zu hören ist.
Auf dem Rückweg war der Stau dann bei Karlsruhe (er kam halt nur langsam vorwärts) und die Werbung war bereits abgesetzt.
Somit kann ich bestätigen, die spanische Phase 4) funktioniert auch in Bayern.
Beste Grüße und bis bald
Gartenbauer
Nachdem die Sumpfdotterblumen blühen und die Babys schreien, dachte ich, ich nehm mal an einem 3-tägigen Seminar der BG Chemie teil. Abgesehen von den ersten beiden Punkten war auch ein klein wenig Nachdruck (Gefährdungsbeurteilung) des Gesetzgebers vorhanden. Also auf nach Maikammern eine Weltmetropole in der Nähe von Karlsruhe. Die Autoauswahl musste zwischen Golf II (aktuelles Winterauto) das aufgrund von fremden Bewohnern extrem nach Kloake riecht und Mercedes E Klasse getroffen werden, sprich war klar. Einziger Nachteil den Mercedes kaufte mein Vater und er braucht keine Musikanlage!! D.h. es existiert nur ein Laufwerk für das Navi (nicht Audio kompartibel). Errechnete Fahrzeit: 4 Stunden mit dem Stau in München waren es dann 5 (Durchschnittsgeschwindigkeit nach 2 Stunden Fahrt = 43 km/h, wahrscheinlich immer noch rasend schnell im Vergleich zu Shanghai?!). Als bekennender Radiohasser (Begründung siehe Max) war es eine reine Freude zwischen Weihnachtsklängen und dem bekannten TecHouseRapPopScheiß auszuwählen. Einziger Lichtblick war die Rockanntenne im kleinen Umkreis (ca. 30 km) von Augsburg, das ich aufgrund des dämlichen Staus und meiner gestressten Psyche auf dem Hinweg auch noch vergas.
Mit Tempomat und Distronic = westlicher Mr. Yang kann man sich getrost überwiegend dem Bildschirm widmen und hoffen durch ständiges hin und her springen zwischen allen gefundenen 20 Radiosendern die eine Computerspielwerbung zu finden, bei der eine E-Gitarre zu hören ist.
Auf dem Rückweg war der Stau dann bei Karlsruhe (er kam halt nur langsam vorwärts) und die Werbung war bereits abgesetzt.
Somit kann ich bestätigen, die spanische Phase 4) funktioniert auch in Bayern.
Beste Grüße und bis bald
Gartenbauer
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